Einbruchschutz-Holzfenster von Rudloff und Sohn

Bei mehr als drei Viertel aller Einbrüche hebeln die Verbrecher Fenster und Türen an der Griff-/Schlossseite auf. Mit Abstand folgen das Abbrechen oder das Ziehen des Schließzylinders mit Spezial-Werkzeugen. Eine Tür (insbesondere im privaten Bereich) muss also vor allem Widerstand gegen mechanische Angriffe leisten. Die DIN-Widerstandsklassen gliedern sich daher nach der Ausrüstung und Geschicklichkeit der Einbrecher:

  • Die Widerstandklasse WK 1 bietet Grundschutz gegen Gelegenheitstäter, die nur mit körperlicher Gewalt - Eintreten, Herausreißen etc. - einzubrechen versuchen.
  • WK 2 setzt voraus, dass ein Gelegenheitstäter einfache Werkzeuge (Schrauben- dreher, Zange, Keile etc.) benutzt. Türen dieser Klasse widerstehen bereits mehr als 80 Prozent aller Einbruchsversuche. Der Täter benötigt schon eine längere Zeit um in das Objekt reinzukommen.
  • Die WK 3 widersteht auch Tätern, die Kuhfuß oder Profischraubendreher einsetzen.
  • Türen der WK 4 lassen auch erfahrene Einbrecher draußen, selbst wenn sie mit Hammer, Schlagaxt, Stemmeisen oder Akku-Bohrer arbeiten.
  • Industrielle Schutzbedürfnisse sind noch höher: Sicherheitstüren der Schutzklassen WK 5 und WK 6 halten sogar Angriffen mit starken Bohrmaschinen, Winkelschleifern, Stich- und Säbelsägen lange stand.

Vor der Entscheidung für die passende Tür steht die Analyse des Einbruchrisikos: Zu den wichtigen Faktoren gehören u. a. Einsehbarkeit, Werte im Haus und die Häufigkeit, mit der sich Personen im Gebäude aufhalten: Eine abgelegene Wochenend-Villa bedarf beispielsweise höheren Schutz als das ständig bewohnte Reihenhaus. Ein von außen zugänglicher Keller ohne direkten Zugang zur Wohnung erfordert geringeren Schutz als ein Keller-Eingang mit Zugang zur Wohnung (wie in vielen Einfamilienhäusern üblich).

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